Mein ganzes Leben habe ich mit Tieren verbracht und für mich gehören sie einfach dazu. Sie sind und waren schon immer Teil meiner Familie.
Kommunikation ohne Worte. Einfach und direkt. Im Hier und Jetzt.
Ist man mit Tieren unterwegs rücken andere Sinne in den Fordergrund. Die Natur und die Stadt nimmt man gemeinsam anders war.
Auch Erwachsene können Begegnungen immer häufiger buchen: Kuhkuscheln, Alpaka Wanderungen und tiergestütztes Coaching usw.
All diese Erlebnisse geben Einblick in eine leider verdrängte Welt. Das ist schön, denn viele Teilnehmer entdecken Aspekte von sich, die Sie nie für möglich gehalten hätten. Sie sind überrascht, wie schnell sie „Ergebnisse“ oder „Anworten“ bekommen.
Eigentlich kein Wunder, sind sie doch Teil dieser „Natur“. Das wurde inzwischen auch benannt in der biophilie Hypothese: Menschen haben laut Forschung eine evolutionär verwurzelte Neigung, mit lebendiger Natur (Pflanzen und Tieren) verbunden zu sein. Diese „Biophilie“ erklärt, warum Natur- und Tierkontakte sofort oft ein Wohlgefühl auslösen.
Ich wünsche mir, dass es im Alltag wieder mehr Möglichkeiten für natüliche Begenung geben würde.
Natur in der Stadt ist dabei ein wichtiges Thema, die von einigen Städtbauern inzwischen durchaus mitgedacht wird. Leider in vielen Fällen noch ein wenig zu steril und zurückhaltend. Dennoch die Erkenntnisse sind klar:
Studien zeigen, dass sogar 10–15 Minuten Aufenthalt in urbaner Natur täglich messbare positive Effekte auf die psychische Gesundheit haben können.
Grünräume fördern die Erholung der Aufmerksamkeit und unterstützen kognitive Prozesse, z. B. Konzentration und geistige Klarheit.
Der Kontakt mit Natur – etwa in Parks und urbanen Grünflächen – ist wissenschaftlich mit einer deutlichen Senkung von Stresshormonen (z. B. Cortisol) und einer Verbesserung der Stimmung verknüpft. Aufenthalte im Grünen wirken oft stärker entspannend als in rein urbaner Umgebung.
Erste Forschungsergebnisse legen nahe, dass während der Interaktion mit Tieren physiologische Parameter (z. B. Herzfrequenz, Hormonhaushalt) beeinflusst werden können – Hinweise auf eine Art „Mitregulation“ zwischen Mensch und Tier.